Wir über uns

Ecke Erhardt-Segitz/Simonstraße

Ecke Erhardt-Segitz/Simonstraße: Mit der Bebauung des Baublocks IV wurde 1929 begonnen.

Kaiserstr. 89

Kaiserstr. 89: Fenster und Balkone bestimmen die Wohnhausarchitektur der 50er Jahre. Die Gaststätte im vorgezogenen Erdgeschoss gehörte ins Konzept gemeinschaftsfördernder Einrichtungen.

Neubau am Stresemannplatz

Neubau am Stresemannplatz: Das "Versuchs- und Vergleichsbau- vorhaben" erhielt 1982 einen Preis des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau für die Schaffung beispielhafter Behindertenwohnungen.

Der Bauverein Fürth eG ist am 20. März 1898 gegründet worden. Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft wurde aus der Not geboren. Denn im Zuge der Industrialisierung waren Massen von Arbeitskräften in die Stadt geströmt. Das begrenzte Wohnungsangebot konnte mit diesem Ansturm nicht mithalten. Die Folgen waren Überbelegung, Wohnungsnot und Mietwucher.

Erfolgreiche Selbsthilfe

Mit Gründung der Genossenschaft suchten die Betroffenen gemeinsam einen Weg aus der Misere. Und sie hatten Erfolg. In den ersten 10 Jahren konnten sie trotz aller Widrigkeiten 118 Wohnungen an der Kaiserstraße errichten. Dennoch war der Bedarf immer noch riesengroß. Daher wurde in den folgenden Jahrzehnten weiter gebaut: in der Südstadt, in Burgfarrnbach und vor allem auf der Hardhöhe. Heute ist der Bauverein Fürth eG mit seinen 1817 Wohnungen, 255 Kfz-Stellplätzen, 186 Garagen, 188 Tiefgaragenstellplätzen und 12 Gewerbeeinheiten die größte und älteste Baugenossenschaft der Stadt.

Investitionen in die Zukunft

"Gesunde Wohnungen möglichst billig und solid zu erbauen, um sie unter Ausschluss des Wuchers zu vermieten." Diese Ziele der Gründungsväter sind nach wie vor gültig und aktuell. Doch darüber hinaus werden auch moderne Entwicklungen und Wohnansprüche berücksichtigt: Zeitgemäße Ausstattung, geringe Betriebskosten, niedriger Energieverbrauch und umweltgerechtes Wohnen fordern immer wieder neue Konzepte und Investitionen.

Daher hat der Bauverein Fürth in den letzten Jahren auch verstärkt in Modernisierungs- und Wärmedämmmaßnahmen investiert. Und für sein außerordentliches Engagement bei der Aufwertung von Grünflächen sowie bei der Installation von Fotovoltaikanlagen auf Wohngebäuden erhielt er den Umwelt- und Naturschutzpreis 2005/2006 der Stadt Fürth. Diese und andere Investitionen in die Zukunft steigern nicht nur die Attraktivität des Wohnraums, sondern sichern auch die Position der Genossenschaft auf dem Fürther Wohnungsmarkt.

ARGE - gemeinsam stark

Auf Initiative des Stadtrats schlossen sich am 25. Mai 1949 die vier ortsansässigen Baugenossenschaften (Bauverein Fürth eG, Eigenes Heim eG, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Fürth eG,Volkswohl eG) zur ARGE zusammen, der Arbeitsgemeinschaft Fürther Baugenossenschaften GmbH. Der Bauverein Fürth eG hat dabei von Anfang an die Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft geführt. Ziel dieses Zusammenschlusses war die schnelle und rationelle Bebauung eines 1,48 Hektar großen Grundstücks zwischen der Kaiser-, Flößau- und Schwabacher Straße. Dieses Mammutprojekt ließ sich nur mit vereinten Kräften und Mitteln stemmen. Doch die Kraftanstrengung hat sich gelohnt. Inzwischen kann die ARGE auf eine äußerst positive Bilanz zurückblicken. Bis heute hat der Zusammenschluss der vier Baugenossenschaften 497 Wohnungen, 139 Stellplätze, 36 Garagen und neun Gewerbeeinheiten gebaut und diese den modernen Wohnbedürfnissen ihrer Mitglieder konsequent angepasst.

Seitenanfang

Home VdW Bayern